"Das Präsidium des Deutschen Fußball-Bundes hat Anfang April 2007 beschlossen, durch einzelne Projekte gezielt in die Nachhaltigkeit der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 zu investieren. Das umfangreichste Projekt dieses Vorhabens war die Bezuschussung des deutschlandweiten Baus von 1000 Mini-Spielfeldern. Der DFB stellte für den Bau einen zweistelligen Millionenbetrag zur Verfügung, der durch Mittel aus dem UEFA-HatTrick-Programm noch aufgestockt wurde."

"Den Begriff „Mini-Spielfeld“ definieren die UEFA und der Deutsche Fußball-Bund als ein modernes Fußball-Kleinspielfeld, das mit Gummigranulat gefülltem Kunststoffrasen, inklusive einer elastischen Tragschicht, sowie Banden mit integrierten Toren ausgestattet ist. Die Platzmaße betragen dabei circa 13 Meter mal 20 Meter, wobei Umgangs- und Erschließungsflächen hinzu kommen."

"Gebaut wurden die Mini-Spielfelder in Zusammenarbeit aller DFB-Landesverbände mit Städten und Kommunen seit Frühjahr 2008. Zulieferer und Materialien sind nach strengen Vorgaben ausgewählt wurden."

"Bewerben konnten sich Schulträger und Schulen aller Art sowie Sportvereine, die Kooperationen mit Schulen nachgewiesen haben. Das Bewerbungsverfahren wurde ausschließlich onlinebasiert, über die DFB-Website www.dfb.de, durchgeführt. Bewerbungsstart war der 1. August 2007, die Bewerbungsfrist endete am 15. November 2007."

"Im Rahmen des Projekts finanzierte der DFB alle zu erbringenden Leistungen oberhalb eines aufbereiteten Grundstücks. Die Aufbereitung des Grundstücks, auf dem ein Mini-Spielfeld entstand, musste nach Richtlinien erfolgen, die der DFB zentral vorgab. Vorleistungen an Grundstücken, die jeder Bewerber selbst zu tragen hatte und die bauamtlich abgenommen werden mussten, waren erst erforderlich, nachdem ein Bewerber den Zuschlag für den Bau erhalten hatte, mussten dann aber bis zum Baubeginn erbracht werden, sofern nicht mit dem DFB eine abweichende Vereinbarung getroffen wurde."

Quelle: http://minispielfelder.dfb.de/minispielfelder

Zeitlicher Ablauf der Bewerbung des FSV Rot-Weiß Bad Schmiedeberg beim DFB:
Die Bewerbung wude im Oktober 2007 durch FSV verschickt. Insgesamt bewarben sich circa 3.500 Schulen bzw. Vereine in Deutschland. Am 25.01.2008 erhielten wir die Nachricht, dass unsere Bewerbung erfolgreich war und wir eines der 24 Minispielfelder in Sachsen-Anhalt erhalten werden. Der Grundstückseigentümervertrag zwischen dem DFB und der Stadt Bad Schmiedeberg wurde am 05.02.2008 bzw. am 19.03.2008 geschlossen. Für die Vorbereitung des Unterbaus wurden circa 15.000 Euro Kosten veranschlagt. Diese Aufwendungen waren erforderlich für die Baugrunduntersuchung, für den Aushub des Baugrundes, den Unterbau mit Mineralgemisch, die Erstellung der Fundamente sowie Borde und Pflaster. Sponsoren mussten gefunden werden. Der erste Fertigstellungstermin für die Vorarbeiten am 28.07.08 konnte auf Grund fehlender Finanzen nicht gehalten werden. Nachdem die Finanzierung zu etwa 2/3 stand, erfolgte am 07.10.08 der "erste Spatenstich" (Aushub ca. 50 cm). Der Unterbaus und das Fundament wurde am 07.11.2008 fertiggestellt. Noch im November erfolgte der Einbau des Kunstrasens und die Montage des Bandensystems. Am 08.12.2008 konnte das Spielfeld vom Bauleiter der Firma Polytan, dem KFV-Präsidenten und der Stadt Bad Schmiedeberg ohne Mängel abgenommen werden, so dass es ab dem nächsten Tag sofort der Nutzung übergeben werden konnte. Insgesamt wurden über Sponsoren rund 18.000 Euro aufgebracht und für die Vorleistungen verbaut.

Das Minispielfeld wird seit dem für den Trainingsbetrieb des Vereins und Veranstaltungen der Grundschule Bad Schmiedeberg genutzt. Täglich spielen Kicker jeden Alters auf dem kleinen Platz. Auch unseren Nachbarvereinen steht der Bolzplatz jederzeit zur Verfügung. Das Minispielfeld ist tagsüber ohne Voranmeldung und Kosten für alle Kicker geöffnet.



 
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